Präsident Trump plant, am Freitag seinen bevorzugten Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank bekannt zu geben und damit den Zeitplan für die Nachfolge von Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai endet, zu beschleunigen. Mehrere Kandidaten werden in Betracht gezogen, darunter Kevin Warsh, Kevin Hassett, Christopher Waller und Rick Rieder. Die Nominierung könnte jedoch auf Widerstand im Senat stoßen, da gegen Powell, den Trump wiederholt wegen seiner Zinspolitik angegriffen hat, strafrechtliche Ermittlungen laufen. Die Situation unterstreicht die Besorgnis über den politischen Einfluss auf die traditionell unabhängige Zentralbank.